System Boot... OK.
Die Renaissance eines Amiga 2000
Willkommen im Logbuch meines bisher ambitioniertesten Retro-Projekts. Es ist mehr als nur die Programmierung eines Spiels – es ist eine technische Zeitreise, unterstützt durch moderne Hardware-Emulation.
Die Hardware: 1987 trifft 2026
Bevor die erste Zeile Code fließen kann, muss der Amiga 2000 fit für die Zukunft gemacht werden. Das Projekt ruht auf drei Säulen:
- Restaurierung: Entfernung des gefährlichen Varta-Akkus und eine gründliche Reinigung des Mainboards.
- Energie: Austausch des alten, lauten Netzteils durch ein modernes Meanwell RT65B Schalternetzteil (Leise, sicher, stabil).
- PiStorm (Emu68): Das Herzstück. Ein Raspberry Pi übernimmt die CPU-Emulation und katapultiert den A2000 leistungsmäßig weit über einen Amiga 4000 hinaus.
Die Mission: Assembler (M68k)
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Statt moderner Engines nutze ich die Sprache, für die der Amiga gebaut wurde: Motorola 68000 Assembler.
Mein Ziel ist die Entwicklung von Snake, komplett "Bare Metal". Das bedeutet:
- Kein Betriebssystem: Ich deaktiviere das Kickstart und übernehme die volle Kontrolle.
- Custom Chips: Direkte Programmierung von Agnus, Denise und Paula.
- Performance: Jedes Byte zählt, jeder Taktzyklus wird optimiert.
"Assembler auf dem Amiga zu programmieren fühlt sich an, als würde man direkt mit den Elektronen auf der Platine flüstern."
Aktueller Status:
- [ ] Hardware-Recapping & PSU-Mod
- [ ] PiStorm-Installation & Emu68 Setup
- [ ] Entwicklungsumgebung (VS Code & vasm) konfiguriert
- [ ] Erste Copper-Routine (Hintergrund-Tests)
- [ ] Spiellogik: Head-Movement
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